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Interventionelle Therapie
(CT - gesteuerte epidurale / periradikuläre Therapie bzw. Facettentherapie)
Die CT - gesteuerte Therapie ist ein seit mehreren Jahren etabliertes Behandlungsverfahren bei bestimmten schmerzhaften Veränderungen der Wirbelsäule. Zielgruppe sind Patienten, bei denen degenerative Veränderungen der Wirbelsäule (Verschleiß) oder evtl. ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde.
Bei der Behandlung wird unter computertomographischer Kontrolle eine dünne Kanüle an ein Wirbelgelenk bzw. in den Wirbelkanal vorgeschoben. Durch diese Kanüle wird dann ein geeignetes Medikament injiziert. Dadurch kann eine hohe örtliche Wirkdosis der Substanz am gereizten Nerv, an der Nervenwurzel bzw. der Gelenkkapsel erreicht werden. Diese Behandlung wird im Abstand von 1 - 4 Wochen, ggf. auch in längeren Zeitabständen, mehrfach wiederholt.
Der Einsatz der Computertomographie bei dieser Methode gewährleistet eine hohe Präzision und Sicherheit bei der Durchführung der Behandlung. So wird der erforderliche Stichwinkel ebenso wie die notwendige Punktionstiefe zuvor exakt im CT-Schnittbild am Monitor ermittelt. Die zur Therapie eingesetzte Kanüle bzw. ein zur Lokalisationskontrolle verwendetes Kontrastmittel werden dabei im Bild lokalisiert und überprüft. Dann erst werden die zur Behandlung vorgesehenen Medikamente injiziert.
Die Behandlung wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und ist somit nahezu schmerzfrei.
Nach der Therapie ist eine Wartezeit in der Praxis von mindestens 30 Minuten zur Beobachtung (zu Ihrer eigenen Sicherheit) einzuhalten.
Nebenwirkungen und Komplikationen der Therapie sind extrem selten und zumeist eher durch die verabreichten Medikamente bedingt.
Entzündungen und Abszessbildung nach der Injektion sind grundsätzlich mögliche Komplikationen, die eine antibiotische Behandlung oder einen operativen Eingriff nach sich ziehen können. Um derartige Komplikationen weitestgehend auszuschließen, wird die oben beschriebene CT - gesteuerte Therapie unter sterilen Bedingungen durchgeführt.
