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Nuklearmedizinische Therapie
Die Radiojodtherapie (RJT)

Bei der Radiojodtherapie macht man sich die Eigenschaft zu Nutze, dass die Schilddrüse die Fähigkeit hat, Jod zu speichern, gleichermaßen nicht aktives wie auch radioaktives. Wird dem Körper also radioaktives Jod angeboten, so nimmt die Schilddrüse dieses konzentriert in sich auf. Hier führt es durch Freisetzung der Strahlungsenergie zu einer Zerstörung der Schilddrüsenzellen, insbesondere auch der krankhaft veränderten, wobei die entstandenen Zelltrümmer durch körpereigene Mechanismen abtransportiert werden.

Diese Behandlungsweise wird schon seit ca. 50 Jahren medizinisch angewandt und sowohl bei gutartigen als auch bösartigen Schilddrüsenerkrankungen erfolgreich eingesetzt.
Die in Deutschland geltende Strahlenschutzgesetzgebung gestattet eine solche Therapie aber nur unter stationären Bedingungen. Sie kann also nur in einem Krankenhaus auf einer entsprechend ausgerüsteten Therapiestation durchgeführt werden.
Bei Frauen im gebärfähigen Alter muss vor der Behandlung eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.

Weitere Informationen zur Radiojodtherapie finden Sie im rechten Bereich unter der Fotografie.