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Nuklearmedizinische Therapie
Therapie von Knochenmetastasen

 

Prinzip und Indikation

Knochenmetastasen bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen können durch Schmerzen die Lebensqualität erheblich verschlechtern. Diese Schmerzen sind auch durch Daueranwendung starker Schmerzmedikamente (z.B. Opiate) nicht immer ausreichend zu unterdrücken.

Bis zu 80% aller Patienten lassen sich diese Schmerzen durch eine nuklearmedizinische Therapie mit z.B. Samarium stark reduzieren. Die Wirkung dieser Therapie tritt nach etwa 1 bis 2 Wochen ein und hält etwa 4 - 6 Monate an. Bei Bedarf kann sie bereits nach 2 bis 3 Monaten problemlos wiederholt werden.
Durch möglichst frühzeitige Anwendung der Therapie werden das Ausmaß und die Dauer der Schmerzreduktion gesteigert.

Durchführung

Die Radionuklidtherapie kann ambulant durchgeführt werden. Hierbei wird Ihnen eine radioaktive Substanz in eine Vene injiziert. Anschließend reichert sich diese Substanz konzentriert in den Knochenmetastasen an. Bei der Radionuklidtherapie werden sogenannte Betastrahler eingesetzt. Diese bewirken eine lokale Bestrahlung der Tumor- und Entzündungszellen innerhalb einer Reichweite von wenigen Millimetern. Dadurch wird die Konzentration schmerzfördernder Faktoren in den Metastasen verringert.

Die verwendete Substanz wird im allgemeinem gut vertragen, allergische Reaktionen sind unbekannt.

Vor und während dieser Untersuchung müssen Sie nicht nüchtern sein.


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