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Röntgendiagnostik
Auch im Zeitalter der modernen CT- und Kernspindiagnostik hat das Röntgen seine Bedeutung nicht verloren. Röntgenaufnahmen werden weiterhin häufig als erste Untersuchungsmethode eingesetzt, da sie schnell und ohne großen Aufwand angefertigt werden können. Sie geben oft entscheidende Hinweise für das weitere Vorgehen des behandelnden Arztes.
Die Untersuchungen werden mit modernen Röntgengeräten durchgeführt, die mit den Techniken der digitalen Bildverarbeitung arbeiten. Hierbei entsteht das Bild nicht mehr direkt auf einem Film, wie bei der konventionellen Röntgendiagnostik.
Nach der Aufnahme erfolgt die Bilderstellung vielmehr im Computer
(= digitale Röntgendiagnostik). Auch die Auswertung bzw. Befundung des Bildes wird an einer speziellen Computer-Arbeitsstation am Bildschirm vorgenommen.
Man unterscheidet zwischen Untersuchungen, die nativ (= ohne Gabe von Kontrastmitteln) vorgenommen werden, und solchen mit Kontrastmitteln, die für die Darstellung bestimmter Organe notwendig sind. Dies setzt oft eine spezielle Vorbereitung voraus.
Bei Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes wird das Kontrastmittel als Lösung vorher getrunken. Als Vorbereitung ist zudem die Einnahme von Abführmitteln oder die Verwendung von flüssiger Kost am Vortag der Untersuchung erforderlich.
Für Untersuchungen, bei denen Kontrastmittel in die Venen gespritzt werden, ist die Kenntnis bestimmter Laborwerte nötig, damit eventuelle Vorerkrankungen individuell berücksichtigt werden können.
