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Röntgendiagnostik
Sonstiges

Aufnahmen des Bauchraumes

Aufnahmen des Bauchraumes dienen in erster Linie zum Ausschluss eines Darmverschlusses oder einer Perforation z. B. eines „Magendurchbruchs“. Außerdem können sie Verkalkungen zeigen, die auf ein Steinleiden (z.B. Gallenblasen- oder Nierensteine) hinweisen können.

Untersuchungen mit Kontrastmittelgabe

Darstellung der Nieren und der ableitenden Harnwege (Urographie) 
Hierbei geht es um die Frage nach Nierensteinen oder Harnleitersteinen sowie um den Ausschluss von Tumoren, oder angeborenen Veränderungen.
Das Kontrastmittel wird in eine Armvene gegeben.

Darstellung der Beinvenen (Phlebographie) 

Die Phlebographie dient dem Ausschluss bzw. Nachweis von Thrombosen der Beinvenen oder auch, seltener, der Darstellung von Krampfadern vor einer geplanten Operation.
Das Kontrastmittel wird in eine Fußvene gespritzt.
Die Untersuchung findet unter Durchleuchtung statt. So kann der Blutfluss in den Venen direkt verfolgt und dokumentiert werden.

Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes 

Hierzu gehören Untersuchungen der Speiseröhre
(Oesophagographie), des Magens (Gastrographie), des Dünndarms (Enteroklysma) und des Dickdarms (Kolon-Kontrasteinlauf).
Die Untersuchungen dienen der Beurteilung der Funktion sowie zum Ausschluss von Tumoren und entzündlichen Erkrankungen. Auch zur Kontrolle nach Operationen z. B. am Magen oder Dickdarm werden sie eingesetzt.
Bei diesen Maßnahmen wird ein Kontrastmittel getrunken oder über ein Darmrohr oder eine Sonde gezielt in den zu untersuchenden Bereich eingebracht.
Die Untersuchung wird an einem Durchleuchtungsgerät durchgeführt. So kann der Radiologe während der Untersuchung die Passage des Kontrastmittels verfolgen und gezielt Aufnahmen anfertigen.


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