Überörtliche Gemeinschaft (GbR) für diagnostische
und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
DIRANUK

CT-gesteuerte Schmerztherapie (seit 1995)

Was ist eine CT-gesteuerte Schmerztherapie?

Die CT-gesteuerte Schmerztherapie (auch CT-gesteuerte epidurale / periradikuläre Therapie bzw. Facettentherapie) ist ein seit vielen Jahren etabliertes Behandlungsverfahren bei bestimmten schmerzhaften Veränderungen der Wirbelsäule.

Bei der Behandlung wird eine dünne Kanüle an ein Wirbelgelenk bzw. in den Wirbelkanal vorgeschoben. Durch diese Kanüle wird dann ein geeignetes Medikament injiziert. Dadurch kann eine hohe örtliche Wirkdosis der Substanz am gereizten Nerv, an der Nervenwurzel bzw. der Gelenkkapsel erreicht werden.

Wann wird die CT-gesteuerte Schmerztherapie angewandt?

Zielgruppe sind Patienten, bei denen degenerative Veränderungen der Wirbelsäule (Verschleiß) oder evtl. ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde und alternative Verfahren wie die Physiotherapie erfolglos waren.

Wie wird die CT-gesteuerte Schmerztherapie durchgeführt?

Voraussetzung für die CT-gesteuerte Schmerztherapie ist, dass ein Schmerztherapeut für gesetzlich versicherte Patienten eine Überweisung ausgestellt hat. Liegt diese vor, wird am Tag der Behandlung unter computertomographischer Kontrolle eine dünne Kanüle an ein Wirbelgelenk bzw. in den Wirbelkanal vorgeschoben. Durch diese Kanüle wird dann ein geeignetes Medikament injiziert. Die Behandlung erfolgt ambulant unter Kontrastmittelgabe und ggf. örtlicher Betäubung.

Der Einsatz der Computertomographie bei dieser Methode gewährleistet eine hohe Präzision und Sicherheit bei der Lokalisation der Medikamentenapplikation. Auf diese Weise wird der erforderliche Stichwinkel ebenso wie die notwendige Punktionstiefe zuvor exakt im CT-Schnittbild am Monitor ermittelt. Die zur Therapie eingesetzte Kanüle bzw. ein zur Lokalisationskontrolle verwendetes Kontrastmittel werden dabei im Bild lokalisiert und überprüft. Dann erst werden die zur Behandlung vorgesehenen Medikamente injiziert.

Für gesetzlich krankenversicherte Patienten ist seit dem 1.4.2013 die CT-gesteuerte medikamentöse Schmerztherapie zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung nur mit Überweisung eines Schmerztherapeuten möglich (Erfahren Sie hier mehr). Bei der Auswahl der eingesetzten Schmerztherapeutika sind arzneimittelrechtliche Zulassungen zu beachten.

Was sind die Vorteile der Behandlung bei DIRANUK?

Die CT-gesteuerte Schmerztherapie wird in der DIRANUK bereits seit 1995 eingesetzt. Mit jährlich mehreren tausend Behandlungen an vier Standorten verfügt die DIRANUK damit über eine große Routine in der Anwendung der CT-gesteuerten Schmerztherapie. Für klaustrophobische und adipöse Patienten steht am Standort Welle ein CT mit einem besonders kurzen und weiten Tunnel zur Verfügung. Weiterhin sorgen kurze Termin-Wartezeiten von ca. 1 bis 2 Wochen für einen hohen Patientenkomfort.

Neben einer hohen ärztlichen Kompetenz verfügt die DIRANUK außerdem über Geräte, die dem heutigen Stand der Technik entsprechen und somit eine optimale Behandlungsqualität ermöglichen.

Durch das standortübergreifende Angebot im Bereich der CT-gesteuerten Schmerztherapie können Patienten frei wählen, ob sie in Bielefeld, Gütersloh oder Bad Salzuflen behandelt werden möchten. 

Alle Praxen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto gut zu erreichen. Bahnhöfe, Straßenbahn- oder Bushaltestellen sind nur wenige Minuten entfernt. Ebenfalls sind an allen Standorten ausreichend Parkplätze vorhanden.

Was sollte der Patient nach der Behandlung beachten?

Nach der Therapie ist eine Wartezeit in der Praxis von mindestens 30 Minuten zur Beobachtung einzuhalten. Die Behandlung wird im Abstand von 1 bis 4 Wochen, ggf. auch in längeren Zeitabständen, mehrfach wiederholt. Nebenwirkungen und Komplikationen der Therapie sind extrem selten und zumeist eher durch die verabreichten Medikamente bedingt.

Entzündungen und Abszessbildung nach der Injektion sind grundsätzlich mögliche Komplikationen, die eine antibiotische Behandlung oder einen operativen Eingriff nach sich ziehen können. Um derartige Komplikationen weitestgehend auszuschließen, wird die oben beschriebene CT-gesteuerte Schmerztherapie unter exakter Einhaltung eines zertifizierten Hygieneregimes durchgeführt.