Überörtliche Gemeinschaft (GbR) für diagnostische
und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
DIRANUK

14.11.2014

DIRANUK unterstützt beim Röntgen von Asylbewerbern

Bild: © pix4U - Fotolia.com

Aufgrund der aktuell schwierigen weltpolitischen Lage ist zuletzt die Zahl der Asylbewerber stark gestiegen. Was die wenigsten wissen: Per Gesetz sind die Landesregierungen dazu verpflichtet, bei Asylbewerbern, die in Sammelunterkünften untergebracht werden, die Lunge zu röntgen. In Bielefeld wurde daher 2013 ein Röntgengerät in der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) aufgestellt. Bedient wird das Gerät vom Fachpersonal der DIRANUK. Die aktuellen Flüchtlingsströme lösten aber jetzt weiteren Handlungsbedarf aus. Um ihre gesellschaftspolitische Verantwortung wahrzunehmen, hat die DIRANUK daher jetzt ihr Engagement auf die Praxisstandorte Brackwede und Bad Salzuflen ausgeweitet.

Das Gesetz schreibt vor, dass alle Asylbewerber, die mindestens 15 Jahre alt und nicht schwanger sind, geröntgt werden. Aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Asylbewerberzahlen untersucht die DIRANUK die Menschen jetzt nicht mehr nur noch im ZAB in der Bielefelder Innenstadt, sondern auch in den eigenen Praxisräumen am Standort Brackwede. Zusätzlich wird am Standort Bad Salzuflen die Stadt Dortmund beim Röntgen der Asylbewerber unterstützt, da in Dortmund die entsprechenden Kapazitäten erschöpft sind. Befundet werden die Aufnahmen von bis zu 50 Untersuchungen noch am selben Tag durch die Ärzte der DIRANUK.

Die DIRANUK steht damit vor der Aufgabe, die zusätzlichen Untersuchungen in den Praxisalltag zu integrieren und Probleme wie z. B. Sprachbarrieren zu überwinden. Trotz dieser besonderen Herausforderung für den Praxisbetrieb, stellt die DIRANUK die gesetzlich geforderte röntgendiagnostische Tuberkulose-Ausschlussdiagnostik der Asylbewerber sicher.