Überörtliche Gemeinschaft (GbR) für diagnostische
und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
DIRANUK

21.01.2015

Vorteile der Prostata MRT in der DIRANUK – Für die Gesundheit des Mannes

Bild: © Alexander Raths – Fotolia.com

Mit rund 70.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Eine entscheidende Rolle spielt bei Prostatakrebs die Früherkennung, denn je eher der Tumor entdeckt und behandelt wird, desto besser die Heilungschancen. Therapieentscheidend ist aber auch die Einschätzung, wie bösartig der vermutete Tumor ist. Erfahren Sie im Folgenden wie die DIRANUK mithilfe eines der leistungsstärksten 3 Tesla MRT höchste diagnostische Qualität sicherstellt und gleichzeitig für einen hohen Patientenkomfort sorgt.

Vorteile der Prostata MRT bei DIRANUK:

  • Die Prostatauntersuchungen werden ausschließlich an unserem Standort in der Feilenstraße 1 an einem modernen 3 Tesla Kernspintomographen der Firma Siemens durchgeführt (MAGNETOM Skyra).
  • Die gegenüber den Standardgeräten mit 1,5 Tesla höhere Feldstärke des Magneten gewährleistet in Verbindung mit innovativer Hardware eine exzellente Bildqualität ohne Risiken für die Gesundheit des Patienten. Weiterhin ermöglicht die hohe Feldstärke bei der Untersuchung der Prostata den Verzicht auf das Einbringen einer speziellen Spule in den Enddarm (Endorektalspule), um eine hohe Bildqualität zu erzielen. Diese wird bei uns durch eine von außen auf das Becken aufgelegte Spule, bei dem bis auf die Hose normal bekleideten Patienten, gewährleistet.
  • Der relativ kurze Tunnel des MRT ist an den Enden konisch zugeschnitten und wird in Verbindung mit einer Gantryöffnung von 70 cm besonders von Übergewichtigen und von Patienten mit Platzangst als sehr angenehm empfunden.
  • Während der ca. 40-minütigen Untersuchung liegt der Patient auf dem Rücken. Auf Wunsch wird entspannende Musik über Kopfhörer eingespielt.
  • Alle Untersuchungen werden von zwei erfahrenen Radiologen unabhängig voneinander beurteilt. Ergänzt wird die Diagnosefindung durch die Anwendung eines CAD-Systems (Computer-Assisted-Detection), welches auffällige Areale in der Prostata farblich hervorheben kann.
  • Wir führen die Untersuchung nach den ESUR-Leitlinien (Europäische Gesellschaft für Urologische Radiologie) durch und befunden nach einem für die multiparametrische MRT entwickelten strukturierten Befundungsschema (PI-RADS). Multiparametrisch bedeutet, dass wir Messungen zur Anatomie, zur Durchblutung und zur Zelldichte durchführen. Diese werden einzeln auf einer Skala von 1–5 bewertet. Der hieraus berechnete Gesamtscore drückt dann die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens eines klinisch relevanten Tumors aus. So kann ggf. eine gezielte Probeentnahme im Gegensatz zur üblichen PE erfolgen.
  • Auf dem Gebiet der Prostata MRT arbeitet eine Vielzahl regionaler Kliniken und Praxen kooperativ mit der DIRANUK zusammen. Folglich können die Patienten durch den ständigen interdisziplinären Austausch von einer hohen Expertise des kompetenten Fachpersonals profitieren.

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