Überörtliche Gemeinschaft (GbR) für diagnostische
und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
DIRANUK

Ultraschall

Was ist ein Ultraschall?

Beim Ultraschall (Sonographie) handelt es sich in der Medizin um ein bildgebendes Verfahren, das auf der Anwendung von Ultraschall beruht. Der entscheidende Vorteil: Es werden keine Röntgenstrahlen verwendet. Die Bildgebung erfolgt mithilfe von Schall einer sehr großen „Tonhöhe“, die vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden kann.

Dabei werden Schallschwingungen mithilfe eines speziellen Ultraschallkopfes von der Hautoberfläche aus in den Körper geschickt und nach Reflexionen an Gewebegrenzen wieder vom Schallkopf aufgefangen (Echoprinzip).

Der Zeitunterschied zwischen Aussenden und Empfangen des Schalls ist ein Maß für die Tiefe der Gewebegrenze, von der die Schallwelle zurückgeworfen (reflektiert) wurde (Prinzip des Echolots). Die Signale werden auf elektronischem Weg in Bilder umgewandelt, die alle verschiedenen Gewebe im Untersuchungsgebiet darstellen. Der untersuchende Arzt kennt die normalen Bilder des gesunden Gewebes und Abweichungen hiervon, die auf eventuelle krankhafte Veränderungen hinweisen.

Wann wird ein Ultraschall angewandt?

Mit dem Ultraschall lassen sich alle Körperbereiche untersuchen, die aus Weichteilgewebe bestehen, z. B. Organe, Muskeln, Fettgewebe, nicht jedoch hinter Knochen, da der Ultraschall diesen nicht ausreichend durchdringt.

Bauchraum

Die Sonographie wird häufig bei Verdacht auf Steinerkrankungen der Gallenwege oder der Harnwege (Gallensteine, Nierensteine) durchgeführt. Auch die Beurteilung der Bauchorgane, z. B. zum Ausschluss entzündlicher Veränderungen, von Tumoren oder Metastasen ist mit der Sonographie gut möglich.

Halsweichteile und Speicheldrüsen

Hierbei geht es oft um die Beurteilung der Lymphknoten am Hals, wobei Entzündungen von anderen, möglicherweise bösartigen Veränderungen unterschieden werden. Bei der Untersuchung der Speicheldrüsen wird nach Entzündungen, Steinen oder Tumoren gesucht.

Brust

In den letzten Jahren hat die Ultraschalluntersuchung der Brust erheblich an Bedeutung gewonnen. Sie wird in der Regel als ergänzendes Verfahren zur Mammographie angewandt. Die Methode eignet sich sehr gut zur Beurteilung von Zysten (Wassersäckchen). Oft ist sie auch hilfreich, wenn die Mammographie bei sehr „dichter“ Brust nur eingeschränkt aussagekräftig ist. Vor allem bei jungen Frauen ist die Sonographie gut einsetzbar, da sie ohne Röntgenstrahlen auskommt und völlig unschädlich ist. Die Sonographie wird auch zur Unterstützung bei Eingriffen, z. B. Zystenpunktionen, genutzt.

Interessierende Bereiche der Brust werden zusätzlich auf ihre Durchblutungsverhältnisse überprüft (Doppler-Sonographie), um zwischen gutartigen und abklärungsbedürftigen Befunden genauer zu unterscheiden.

Gelenke

Bei der Ultraschalluntersuchung von Gelenken wird vorrangig nach Veränderungen im Weichteilanteil gesucht. Hierzu zählen z.B. entzündliche Verdickungen der Gelenkschleimhaut, Ergussbildungen (vermehrte Gelenkflüssigkeit) und Zysten.

Große Gelenke lassen sich einfacher und genauer untersuchen als kleine. Das Kniegelenk ist deshalb das am häufigsten untersuchte Gelenk des Erwachsenen. Aber auch Schultergelenke, Ellenbogengelenke, Handgelenke, Hüftgelenke und Sprunggelenke werden bei bestimmten Fragestellungen mit Ultraschall untersucht. Für die Untersuchung kleiner Gelenke sind spezielle kleine Schallköpfe von Vorteil.

Wie wird ein Ultraschall durchgeführt?

Der Arzt bewegt bei der Untersuchung einen Ultraschallkopf über die zu untersuchende Körperregion, wobei zur Verbesserung der Bildqualität ein Gel zwischen Schallkopf und Haut eingesetzt wird. Eine spezielle Vorbereitung ist meistens nicht erforderlich. Lediglich bei der Untersuchung der Brust und des Bauchraums sind Hinweise zu beachten.

Vor einer Mammographie und Galaktographie ist es günstig, wenn Sie auf Körperlotionen (insbesondere mit Glitzerpartikeln) und Deodorant verzichten. Diese enthalten teilweise Stoffe, die zu Bildverfälschungen führen können.

Bei einem Ultraschall des Bauchraums sollte beachtet werden, dass man möglichst nüchtern zur Untersuchung erscheint.

Insgesamt ist die Ultraschalluntersuchung relativ schnell durchzuführen, nicht aufwendig und völlig ungefährlich. Das Ergebnis ist in der Regel bereits am Ende der Untersuchung klar.

Beachten Sie bitte, dass Sie die Überweisung Ihres behandelnden Arztes mitbringen – für gesetzlich versicherte Patienten ist diese zwingend erforderlich.

Was sind die Vorteile der Untersuchung in der DIRANUK?

Die DIRANUK nutzt modernste Ultraschallgeräte, die eine sehr hohe Auflösung der Aufnahmen gewährleisten und somit auch kleine, wenige Millimeter große Veränderungen nachweisen können. Zudem verfügt die DIRANUK mit jährlich mehreren tausend Untersuchungen an insgesamt fünf Standorten über eine hohe Kompetenz in der Ultraschalldiagnostik.

Insgesamt sorgen unser qualifiziertes Fachpersonal, angenehme Räumlichkeiten sowie eine verkehrsgünstige Lage der Praxen für einen hohen Patientenkomfort.

Durch das standortübergreifende Angebot im Bereich der Ultraschalldiagnostik können Patienten frei wählen, ob sie in Bielefeld, Gütersloh oder Bad Salzuflen untersucht werden möchten. Alle Standorte sind mit leistungsstarken Geräten ausgestattet, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und eine optimale medizinische Betreuung garantieren.

Die Praxen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto gut zu erreichen. Bahnhöfe, Straßenbahn- oder Bushaltestellen sind nur wenige Minuten entfernt. Ebenfalls sind an allen Standorten ausreichend Parkplätze vorhanden.

Was sollte der Patient nach der Untersuchung beachten?

Nach einer Ultraschalluntersuchung sind keine besonderen Verhaltensempfehlungen zu beachten.