Überörtliche Gemeinschaft (GbR) für diagnostische
und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
DIRANUK

Knochendichtebestimmung

Was ist eine Knochendichtebestimmung?

Bei der Knochendichtebestimmung, auch Osteodensitometrie, handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung, die zur Bestimmung der Dichte des Knochens eingesetzt wird.

Anwendung findet hier das DPX-Verfahren (engl. dual-potonenergy x-ray absorptiometry). Die auszuwertende Schwächung der Röntgenstrahlung mit zwei unterschiedlichen Energien führt zu einer hohen Calcium-Sensitivität der Messung. Der Calciumgehalt der Knochen ermöglicht wiederum Rückschlüsse auf die Knochendichte und ein mögliches Frakturrisiko. Die Untersuchungsergebnisse sind Grundlage für ein Therapiekonzept Ihres behandelnden Arztes und objektivieren durch Verlaufskontrolle das Behandlungsergebnis. Die Anwendung des Osteo-CT zur Knochendichtebestimmung ist heute nicht mehr leitlinienkonform.

Wann wird die Knochendichtebestimmung angewandt?

Die Knochendichtemessung dient dem Ausschluss oder Nachweis einer Osteoporose (Knochenerkrankung) und der Bestimmung des Schweregrads. Auch in der Verlaufsbeobachtung unter Behandlung einer Osteoporose spielt die Knochendichtebestimmung somit eine wichtige Rolle.

Wie wird die Knochendichtebestimmung durchgeführt?

Die Knochendichtemessung dauert nur einige Minuten, die der Patient in Rückenlage auf dem Gerät verbringt. Die Messung erfolgt mithilfe einer sehr geringen Dosis Röntgenstrahlung an der Lendenwirbelsäule und am Gesamtfemur (Oberschenkel) sowie Femurhals. Da metallische Gegenstände im Lendenwirbelbereich die Untersuchung stören würden, müssen Hosen mit Reisverschluss für die Untersuchung ausgezogen werden.

Die Messung wird durch unser qualifiziertes Fachpersonal gemäß der DVO Leitlinie zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose im Erwachsenenalter (www.dv-osteologie.org) durchgeführt.

Bitte bringen Sie für die Untersuchung eine entsprechende Überweisung des behandelnden Arztes mit – für gesetzlich versicherte Patienten ist diese zwingend erforderlich.
Sehr hilfreich sind eventuell bereits vorhandene Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule bzw. des Hüftgelenks/Oberschenkels.

In bestimmten Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die DPX-Untersuchung: Bei Vorliegen einer Fraktur aufgrund einer nachgewiesenen Osteoporose sowie zur Vorbereitung und Verlaufskontrolle einer medikamentösen Therapie. Erfahren Sie mehr hier.

Was sind die Vorteile der Knochendichtebestimmung in der DIRANUK?

Durch das standortübergreifende Angebot können Patienten wählen, ob sie in Bielefeld (Feilenstraße) oder in Gütersloh (Eichenallee) untersucht werden möchten. Mit den beiden Standorten, an denen die Untersuchung in DPX-Technik angeboten wird, verfügt die DIRANUK über eine langjährige Expertise. Ein sehr gutes Zeitmanagement ermöglicht zudem kurze Terminwartezeiten von ca. einer Woche.

Moderne Geräte, eine angenehme Atmosphäre sowie eine verkehrsgünstige Lage der Praxen sorgen zudem für einen hohen Patientenkomfort.

Die Praxen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto gut zu erreichen. Bahnhöfe, Straßenbahn- oder Bushaltestellen sind nur wenige Minuten entfernt. Ebenfalls sind an beiden Standorten ausreichend Parkplätze vorhanden.

Was sollte der Patient nach der Untersuchung beachten?

Nach der Untersuchung muss der Patient keine besonderen Verhaltensempfehlungen beachten. Sinnvoll wäre es, wenn Sie einen Röntgenpass führen, der Ihnen einen Überblick über Ihre Untersuchungen gibt. Einen solchen Pass erhalten Sie in unseren Röntgenabteilungen.